krone.at – Nachrichten von heute in Österreich

krone.at, die Webseite der Krone

Die Kronen Zeitung, allgemein Krone genannt, ist Österreichs größte Zeitung. Es wird manchmal der populistische Stil und die Betonung des Themas Einwanderung kritisiert, weil sie angeblich “Angst” und “Hass” unter ihren Lesern verbreiten. Die Zeitung ist auch als euroskeptisch bekannt.

  • Aussehen, Layout – Die Krone erscheint täglich in Farbe und enthält ca. 80 Seiten. Das Papier erscheint im Tabloid-Format (ähnlich A4-Papierformat). Die Ausgaben variieren von Staat zu Staat, mit Ausnahme des Bundeslandes Vorarlberg, das keine eigene Version hat.
  • Struktur und Besitzer – Der Chefredakteur war Christoph Dichand, Sohn des Gründers und Verlegers Hans Dichand. Seine Ernennung führte zu einem Machtkampf zwischen der Familie Dichand und der WAZ, einer deutschen Mediengruppe, die 50% der Kronen Zeitung hält. Die WAZ besitzt auch Kurier, eine andere Tageszeitung. Hans Dichand besitzt die restlichen 50% der Zeitung. Der von der WAZ gewählte Chefredakteur ist Michael Kuhn, Herausgeber der Zeitungsdruckerei Mediaprint.
  • Eigenschaften – Ein Merkmal der Krone ist ihre große Anzahl an Meinungsspalten. Es gibt 16 regelmäßig erscheinende Kolumnen einzelner Autoren. Die wichtigsten Kolumnen der Krone sind Günther Nenning, Wolf Martin und der ehemalige Bischof von St. Pölten, Kurt Krenn, der unter dem Pseudonym Christianus schreibt. Der Verleger Hans Dichand selbst schreibt manchmal Kommentare zu Themen, die ihm persönlich wichtig sind, manchmal auf der Titelseite, unter dem Decknamen Cato.
  • Ein Merkmal der Krone ist ihre relativ kurze Artikellänge (maximal: 1.600 Zeichen).
  • Die Zeitung organisiert regelmäßig Kampagnen und startet oder unterstützt Referenden zu Themen wie Tierschutz, Proteste gegen das tschechische Kernkraftwerk Temelín oder den Kauf von Kampfflugzeugen durch die österreichische Regierung. Eine der erfolgreichsten Kampagnen der Zeitung war gegen den Bau eines Wasserkraftwerks in Hainburg an der Donau in den 1980er Jahren.
  • Im Einklang mit dieser ausgeprägten Anti-Technologie-Haltung werden Fragen der Grundlagen- oder angewandten Wissenschaft ignoriert, es sei denn, sie werden auf vage, aber breite Weise als gefährlich dargestellt (wie in der starken Voreingenommenheit der Zeitung gegen alle Formen der Gentechnik deutlich wird) oder haben bizarre Dimension.
  • Nacktheit – Die Krone zeigt das Bild einer topless oder halbnackten Frau “Mädchen des Tages”, meist auf Seite drei, fünf oder sieben.

Die Macht der Krone

Mit rund drei Millionen Lesern von insgesamt rund acht Millionen Einwohnern Österreichs, hat die Krone fast dreimal so viele Leser wie ihr größter Konkurrent, die Kleine Zeitung (12,4% aller Leser).

Dennoch bestehen gewisse regionale Unterschiede zwischen Ost- und Westösterreich, die sich auf die Zeitung auswirken. In den östlichen Bundesländern (wie dem Burgenland) hat sie fast 60% Marktanteil, aber in westlichen Staaten wie Tirol und Vorarlberg ist die Krone kaum in den Markt eingedrungen. Während in Vorarlberg die Krone völlig unbedeutend ist, konnte sie in Tirol etwas zulegen. Lokale Zeitungen wie die Tiroler Tageszeitung fürchten um ihre Positionen. Als Reaktion darauf hat die Tiroler Tageszeitung im Jahr 2004 mit “Die Neue” eine eigene Boulevardzeitung ins Leben gerufen.

Das digitale Format der Krone

Wer nicht die Zeitung in die Hand nehmen will, geht einfach auf die Webseite krone.at, und kann auf der einen Seite von den Inhalten der Papierversion profitieren, findet aber noch eine ganze Menge an zusätzlichen Inhalten. Außerdem ist die Webseite so übersichtlich gestaltet, dass Sie sofort finden, was Sie suchen und nicht lange “blättern” müssen. Sie werden folgende Rubriken sehen

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Es ist also tatsächlich für jeden etwas dabei, was sich im Erfolg von krone.at widerspiegelt. Viel Spaß beim “Blättern”. . .