Jedes dritte bis vierte österreichische Schulkind verlässt das Haus morgens ohne Frühstück. Ein denkbar schlechter Start in den Tag!
Der kürzlich durchgeführte „Tag der gesunden Ernährung“ in der Kärntner Gebietskrankenkasse stand ganz im Zeichen der optimalen Ernährung von Schulkindern und Jugendlichen. Der ernste Hintergrund? Beinahe jedes 4. Kind ist übergewichtig. Viele Schülerinnen und Schüler haben bereits im Alter von 11 bis 13 Jahren erste Diäterfahrungen hinter sich.
Sag mir, wie Du isst?
Unter dem Motto „Hey, ich ess okay! Du auch?“ wurde vor allem auf die Wichtigkeit von Frühstück, Jause und Getränken hingewiesen.
Das Frühstück ist für Waltraud Eisner, Diätologin der GKK, ein „Sprungbrett in den Tag“. Leider entfällt es immer öfter. Aus Zeitmangel, wie betont wird. Dabei würde eine Viertelstunde früher aufstehen reichen, um eine kleine gesunde Mahlzeit vorzubereiten. Getreideflocken mit Trockenfrüchten und
Nüssen, vermischt mit einem Milchprodukt und etwas frischem Obst ohne Zuckerzusatz, ergeben ein ideales Muntermacher-Müsli.
Ein Tipp für Eltern, deren Kind ein absoluter Frühstücksmuffel ist: Zumindest auf ein warmes Getränk wie Tee, Milch oder Kakao bestehen!
Und unbedingt darauf achten, dass in diesem Fall die Vormittagsjause größer ausfällt. Apropos Jause! Pausen-Snacks helfen, Leistungstiefs zu überbrücken. Mittlerweile bieten sogar Supermärkte schon fertige Jausen-Pakete an.
Man sollte nur darauf achten, was drin ist: Vollkorn-Weckerl, Apfel und Mineralwasser wären durchaus o.k.!
Getränk nicht vergessen
Der Schluck aus der Wasserflasche während des Unterrichts ist leider noch immer nicht in allen Schulen erlaubt. Zu unrecht! Denn eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist für unsere Leistungsfähigkeit wichtig. Lehrkräfte könnten da mit gutem Beispiel vorangehen, indem sie eine Trinkflasche gut sichtbar am Pult vor sich hin stellen und auch regelmäßig daraus trinken.
Fünf Mahlzeiten pro Tag
Kinder wie Erwachsene sollten mindestens fünf Mahlzeiten pro Tag zu sich nehmen.
Waltraud Eisner: „Zwei Drittel der Energiemenge, die wir dem Körper in Form von Essen und Trinken zuführen, sollten spätestens nach dem Mittagessen konsumiert sein. Der Rest kann sich auf den Nachmittag und Abend verteilen.“
Quelle gesundes Kärnten GKK






































