Die Pollen fliegen wieder
Frühling, Sommer...alles grünt und blüht. Bei vielen Menschen
ist die Freude darüber aber getrübt. Sie leiden an einer Pollenallergie.
Der Pollenflug beginnt bereits im Jänner - Feber mit der Blüte von Hasel- und Erle und erreicht mit der Birke die erste große
Belastungsspitze im März und April. Etwa 40 Prozent der AllergikerInnen reagieren auf diese „Frühblüher“. Noch mehr Menschen
reagieren aber auf Gräserpollen (Blütezeit ab Mai). Erst ab Ende Juli wird die Belastung geringer.
Dann haben nur noch wenige Pflanzen – vor allem Kräuter – ihre Hauptblüte.
Heuschnupfen ist eine allergische Reaktion auf Blütenpollen. Betroffen sind die Schleimhäute von Nase, Rachen und Augen. Lästiges, oft
unerträgliches Jucken an diesen Körperstellen ist das Hauptsymptom des Heuschnupfens. Dazu kommen eine laufende Nase, Tränenfluss,
Lichtempfindlichkeit und Niesreiz. Wird Heuschnupfen nicht behandelt, kann er zu allergischem Asthma führen.
Eine ärztliche Abklärung ist unbedingt notwendig. Bei leichten Pollenallergien bringt die Verwendung von Augentropfen, Nasensprays und
eventuell Anti-Allergie-Tabletten Linderung. Bei stärkeren Allergien und zunehmenden Beschwerden ist eine Impfkur sinnvoll. Es ist
eine „Desensibilisierung“, die etwa drei Jahre lang durchgeführt wird. Starten sollte man mit dieser Therapie nach der jeweiligen
Pollensaison oder etwa sieben Wochen vor Beginn der Blütezeit.






































