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Gesundheitsrisiko Bauchfett

Nicht nur der Gang auf die Waage schreckt bei Untersuchungen, sondern auch ein Maßband. Denn neben Gewicht, Bluttruck, Blutzucker und Cholesterin wird auch gleiches Augenwerk auf den Bauchumfang gelegt. Nicht, umsonst denn die Fettkrankheit ist in Österreich die Todesursache Nummer eins. Dabei ist Fettlebigkeit einfach zu messen: mit dem Maßband!

Tipps für den schlanken Bauch

  • Nur Essen, wenn sich der Hunger meldet.
  • Genuss von Zucker und tierischen Fetten reduzieren.
  • Viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, fettarme Milchprodukte und Seefisch essen.
  • Pro Tag stilles Mineral- oder Leitungswasser trinken.
  • Aufzug und Auto links liegen lassen und zu Fuß gehen.
  • Dreimal pro Woche für 30 bis 40 Minuten die Fettverbrennung ankurbeln ( schnelles Gehen, Radfahren, Schwimmen usw… )
  • Den Alkoholkonsum einschränken.
  • Stress vermeiden.

Fett ist nicht gleich Fett!

Aus medizinischer Sicht sind Fettpolster an Oberschnkel, Gesäß, Hüften, Armen und Gesicht harmlos. Es handelt sich dabei um Depotfett das auf medizinische Werte keinen Einfluss hat. Anders das Bachfett, das eine ganz andere Zusammensetzung hat und extrem stoffwechselaktiv ist. Es werden mehr Fettsäuren als an anderen Körperstellen freigesetzt und in der Leber in Blutfette ( Cholesterin ) umgebaut.

Mehr Bachfett – mehr Risiko!

Frauen mit einem Bauchumfang von 90 Zentimetern und Männer von 100 Zentimetern haben ein stark erhöhtes Risiko für Herz- Kreislauf Erkrankungen Jeder Zentimeter über 90/100 bedeutet ein um fünf Prozent erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes. Also: das Maßband anlegen. Der richtige Zeitpunkt für eine Bauchumfangmessung ist übrigens vor dem Frühstück: Bauch entspannen – also weder einziehen noch hinausstrecken – und messen.


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